Hast Du einen solch brutalen Angriff auf Deine WordPress-Webseite schon mal erlebt

Heute Nachmittag, gegen 15:20 Uhr, ging ich an meinen Computer um mal zu schauen was meine WordPress-Multiseite so macht. Und was ich da sah, hat mir fast die Worte fehlen lassen. Aber sie selbst:

WP-Cerber Schnellansicht im WP-Dashboard.

Ich traute meinen Augen nicht. Allerdings bot sich dieses Bild meinen Augen erst nachdem ich den Schaden einigermaßen im Griff hatte. 

Nun zu den Fakten:

Wir hatten um die Mittagszeit Besuch und danach haben wir einige Zeit geplaudert. Ich hatte im Backend der WordPress-Seite gearbeitet und kam wie oben erwähnt an den Rechner und das Backend von Cerber zeiget 178 aktuelle Sperren an. Warum? Nun heute wurde ich Zeuge eines massiven Angriffes auf diese Webseite.

Um 14:46 Uhr hat der erste versucht sich auf WordPress einzuloggen und so ging das im Minutentakt weiter bis 16:47 Uhr. Angriff auf Angriff.

Gott sei Dank habe ich WP-Cerber installiert und eingerichtet so dass jeder der sich mit falschem Benutzernamen anmelden will sofort gesperrt und nach 3 maligem Versuch für 6 Minuten gesperrt wird. Und ja ich kenne das, dass das immer wieder passiert, dass sich Leute versuchen in WordPress-Webseiten einzudringen. Regelmäßig wacht WP-Cerber darüber, aber meist sind es nur wenige Versuche im Monat. Das Plugin schützt Deine WordPress-Webseite vor solchen Angriffen. Allerdings bietet es, wie viele andere Schutzmechanismen, keinen 100% Schutz.

Der für mich wichtigste Schutz Deines WordPress-Zugangs und die Sicherheit wirst Du nur über ein gutes Passwort erreichen.

In meinem Beitrag über WordPress Sicherheit kannst Du mehr darüber erfahren, besonders über Passwörter und Benutzernamen.

Fazit:

Was lernen wir daraus? Man kann sich nicht genug um die Sicherheit seiner WordPress-Seite selbst kümmern. Und ich kann nur an Dich appellierenNimm das Ganze nicht auf die leichte Schulter. In fast 40 Jahren Erfahrung mit EDV gilt noch immer das Wort, Sicherheit ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Sicherheit.

Die aktuellen Ereignisse der letzten Tage haben das deutlich gemacht. Sichern und absichern so weit es geht. Aber auch nicht in Panik verfallen. Es braucht nur wenig um auf der sicheren Seite zu sein. Regelmäßige Backups und ein gutes, sichere Passwort. Und das für jeden einzelnen Zugang. Viel Erfolg und eine sichere WordPress-Webseite.

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